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gehörnte Siegfried hatte doch Eine Stelle, wo er an⸗ greifbar war, dieſer hat gar keine. Es bleibt nichts übrig, als ihm einfach dürr zu ſagen, daß ſeine Zeit um ſei, und das ſoll morgen geſchehen.— Ich muß zu dem Ober⸗Kammerherrn, Leonor!— Sei vergnügt, mein ſüßes Herz, und denke nicht mehr an den ſchwar⸗ zen Schatten— Hahal wie Du roth wirſt. Adieu, mein Engel! Ich liebe Dich mehr, als je, und will Dich rächen, um Dich mit Reichthum und Glück zu überhäufen.
Gräfin Leonore ſetzte ſich auf den Stuhl, wo Aurel geſeſſen hatte. Ihre Hand ſpielte mit den Schach⸗ figuren, Thränen fielen heiß und unaufhaltſam darauf nieder.
12.
Der Abend dämmerte bereits, als Aurel in die Werkſtatt ſeines Freundes trat, deſſen Feile und Ham⸗ mer noch in voller Thätigkeit waren. Franz Willner hörte bei dem Lärm ſeiner Arbeit die erſten Schritte des Grafen nicht, bis dieſer ihm auf die Schulter klopfte und ihn anredete.


