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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Nein, ſagte Rodney den Kopf ſchüttelnd, es ſoll nicht geſchehen. Ich werde Aurel aufſuchen und ihn mit meinem Entſchluſſe bekannt machen. Ich bin ſo erfreut, in Ihrer Nähe zu ſein; Sie beweiſen mir ſo große Theilnahme, ich fühle mich ſo angezogen und

erheitert, daß ich bleiben will, ſo lange ich kann.—

Er ſteckte ſeine Hand in die Weſtentaſche, nahm ſeinen Hut und ſah nach der Uhr.— Alſo eine neue Oper heute, fuhr er fort. Sehr gut!— Wir ſehen uns dort.

Meine Loge iſt ganz beſetzt, theurer Sir Eduard.

Wahrhaftig? Dann muß ich einen anderen Platz nehmen.— So reiten wir morgen früh.

Ich glaube kaum, daß meine Pferde disponibel ſind, ſagte der Reichsrath mit ſeinen ſchärfſten und hohnvollſten Blicken; überhaupt aber...

So reiten wir übermorgen, fiel Rodney ohne die

geringſte Regung ein, indem er ſein Halstuch zurecht rückte und einen Blick in den Spiegel warf. Mylady, den ſchönſten Tag. Erxcellenz, nochmals meinen Dank. Auf mein Wort, ich bleibe!

Die Peſt! rief Derſchau hinter ihm her, kann nicht

feſter in einem Pelze ſitzen, als dieſer treue Freund

uns anklebt. Er hat in Agypten Nilpferde gejagt und ihre undurchdringliche Haut ſich übergeſtreift. Der