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Der junge Mann war in großer Verlegenheit,
wie er ſich aus dieſer üblen Lage ziehen ſollte. Er
ſah, wie feſt die Abſicht ſeines Vetters wurzelte, ihm ſeine Gaſtfreundſchaft aufzudrängen, und wollte er kei⸗ nen offenen, plötzlichen Bruch herbeiführen, ſo bot ſich ihm kaum ein Mittel dar, davon loszukommen. Dem entgegen fühlte er den heftigſten Widerwillen, ſich dem häuslichen Kreiſe des Grafen anzuſchließen, welcher boshaft genug war, ihn ſchon heute fühlen zu laſſen, was ihn erwartete. Mit der Gräfin täglich beiſam⸗ men zu ſein, beleidigte ſeine Empfindungen. Seine Erinnerungen drängten ſich zu einem Gefühle zuſam⸗ men, das, wunderbar gemiſcht aus den verſchiedenſten Leidenſchaften, ihn bei ihrem Erſcheinen ergriffen hatte; dann aber wußte er es gewiß, daß er niemals ganz vergeſſen konnte, was ſie an ihm gethan hatte.
So ſchön und lächelnd, wie ſie ihn empfing, und ſo unbefangen ſie ihn behandelte, war er dennoch überzeugt, ſein Anblick ſei ihr unangenehm. Und wie hätte es anders ſein können? Sie war gequält und gepeinigt, wie er ſelbſt, durch die Forderung ihres Mannes und unverkennbar wünſchte ſte, daß er es bemerke, als ſie, die Augen nochmals zu ihm aufhe⸗


