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liche Haltung war die eines Gentleman, der Damen gegenüber zu Huldigungen bereit iſt.
Er beklagte ſein Mißgeſchick, nur Engliſch zu ver⸗ ſtehen, indem er zugleich ſein Glück pries, ſich plötz⸗ lich ſo reich dafür entſchädigt zu ſehen.— Seine kal— ten Augen waren dabei groß und glänzend geworden, und während er ſeine Zuhörerinnen ſichtlich anregte, ſtanden Aurel und deſſen Verwandter faſt unbeachtet neben ihm.— Der Geheimerath war erſtaunt über dieſe unerwartete Belebung der Gliederpuppe und ge⸗ wiſſer Maßen froh, als ein Diener an der Thür er⸗ ſchien, der dort eine ſtumme einladende Verbeugung machte. 3
Sie frühſtücken mit uns, ſagte er, oder, wie heißt es, Sir Eduard? Sie nehmen Ihren Lunch mit uns.— Rodney verbeugte ſich ſteif und reichte der Gräfin den Arm, Aurel bot den ſeinen dem Fräulein, der Ge⸗ heimerath folgte nach.
Es war ein fröhliches kleines Mahl, das ſo aus⸗ geſucht fein wie möglich war, weil der Geheimerath es ſo befohlen hatte. Die Mittheilung ſeines Secre⸗ tärs hatte ihn dazu beſtimmt, eine Probe abzulegen, daß ſein verrufener Geiz Verleumdung ſei. Mit lauern⸗ der Miene ſah er zuweilen, ſowohl ſeinen Vetter, wie


