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Ja ſo! ich. Nun, ich machte es, wie manche Andere. Ich lief in die eiſige Wüſte hinein, denn vor dem Gefangenwerden habe ich immer eine ſo ſchreckliche Furcht gehabt, daß ich jedesmal lieber davon lief. Ich kam auch glücklich zum Corps des Grafen Cronſtedt, aber ich ſagte es ſchon, Herr Waimon, es ging uns ſchlecht, und ging durchaus nicht länger. Die Beſten lagen todt, wie der arme Spuf, und ich habe ihn bisweilen beneidet, da er nichts mehr nöthig hatte für ſeinen immer begehrlichen Magen, allein es half doch nichts; dieweil man lebt, muß man mun ter ſein und für ſich ſorgen. Und als wir umzingelt waren am Skellefte, ſiebentauſend Ruſſen über uns herfielen und wiederum eine Capitulation unterzeichnet wurde, ſorgte ich für mich, und bin hier angekommen. Es kamen ſo einige ruſſiſche Offiziere zu mir und ſprachen allerlei, daß ihr Kaiſer die Sorge für mich übernehmen würde, wenn ich in ſeine Dienſte treten wollte, aber, ich hatte es einmal in den Beinen. Wenn ich dieſe langen Beine nicht hätte, Herr Otho, wäre ſicher noch etwas aus mir geworden!
Das Vaterland, Schweden, wird für Sie ſorgen, Feldwebel Roth, fiel Otho ein. Sie haben ihm größere Dienſte geleiſtet, als mancher General.
Ja ſo! das Vaterland! ſagte Roth in ſeiner Weiſe grinſend. Ich bin jetzt ſeit mehreren Tagen hier, habe erſt jetzt erfahren, daß Sie auch in Stockholm ſind. Nun ging ich zu einigen/ der vornehmen Herren, meldete mich da und da, aber die Herren Revolutionsmacher, wie wir im Norden ſie nannten, haben zu viel zu thun; vom Feldwebel Roth hatten wohl die Meiſten auch nichts gehört. Einige riethen mir nach Finnland zu gehen, denn das Land ſei doch für Schweden verloren. Ein biſſel krank und elend bin ich auch, in ein Regiment eintreten könnt' ich ſobald nicht. Sie wollten mich auch nicht haben und ein Paar gute Seelen drückten mir eine vorläufige Nationalbelohnung in die Hand. Chriſt und Herr! was iſt es gut, Herr Otho, daß der arme Spuf nicht hier iſt und bei ſeinem Hunger auf eine National belohnung wartet!
Sie werden die, welche für ſie bluteten, jetzt zum Lohn auf den Bettel ſchicken, wie es immer geſchieht, rief Otho heftig aus. Davor aber wollen wir Sie bewahren. Bleiben Sie bei uns, Roth. Theilen


