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ihn und ſein Gefolge bereit. Die Thore öffneten ſich jetzt zuerſt wieder und der Herzog ſprengte den Regimentern zu, welche ſich um das Schloß bis zur Schiffbrücke aufgeſtellt hatten, da ſie den König auf ſeiner Reiſe begleiten ſollten. Gerüchte von dem, was im Schloſſe geſchehen war, hatten ſich unter die Soldaten und unter die Volks⸗ menge verbreitet. Der Herzog wurde mit Jubel empfangen, mit Freudengeſchrei begleitet: ſeine kurze Anrede, daß der König krank, weiter zu regieren unfähig und er Reichsverweſer ſei, mit Begeiſterung erwiedert. Menſchen mit glücklich ſtrahlenden Geſichtern liefen an Otho vorüber, jauchzend, gedankenlos oder voll befriedigter Rache⸗ luſt. Der König iſt verhaftet! ſchrieen ſie ſich zu. Gottlob! Gott⸗ lob! antworteten die Meiſten. Seine Tyrannei iſt aus! Und kein Blut iſt gefloſſen! Gottlob! Gottlob! Der Herzog iſt Reichsverweſer! Die Reichsſtände kommen!. Der Friede iſt da! Jetzt wird es beſſer. Napoleon wird unſer Freund und Alliirter ſein. Gottlob! Gottlob! Düſter blickend und ſtumm ging Otho durch das Gewühl. Was hat dies Volk gelitten und getragen, murmelte er. Zwölf Jahre lang hat dieſer König ſinnlos gewirthſchaftet, wie es ſeiner Willkür be⸗ liebte. Kein Recht hat er geachtet; ſeinen Launen, ſeinem ſchrankenloſen Eigenwillen, ſeinem frömmelnden Fanatismus, ſeinem verblendeten Dünkel über den Umfang ſeiner abſoluten königlichen Macht Volk und Staat geopfert und dies Volk hat ſich knechten und opfern laſſen bis ein roher Soldatenhaufen, eine Hand voll Verſchwörer Allem ein Ende macht. Welche Lehre für Völker und Fürſten! Welche Lehre für die Weltgeſchichte! Was iſt göttlich, gerecht und wahr auf Erden! Endlich erreichte Otho ſeine Wohnung. Da ſaß ſeine holde Ebba ihn erwartend. So freundlich ihr edles Lächeln, ſo klar ihr Auge, ſo
vwooller Frieden und Liebe ihr Geſicht.
Mein Otho, rief ſie ihm entgegen, kommſt du endlich. Bange
Stunden habe ich verlebt.
Er fiel auf ſein Knie vor ihr nieder, blickte zu ihr heiß und heftig empor und preßte ſie in ſeine Arme. Er dachte an den unglücklichen Mann, der getrennt von der Frau, die ihm anhing, getrennt von ſeinen Kindern, von allen, die er ſein nannte, in grauſamen Qualen
litt. Was iſt Hoheit, was ſind alle Kronen, alle Schätze des Ehr⸗


