ff hat
reund⸗ nehmen hm ge⸗
ſicht ſich
glauben,
d herr⸗ r könne
nd; ein
er Ihr icht auf en Leben ur nach ler und ein Be⸗ niß des er, der ich be⸗ nicht der geringe erſtandes die von
nen, die
ftmüthig.
ich Sit
f blaſſts
mir ſe
— 471—.
daſſelbe Gefühl empfand ich bei dem Anblicke des edlen Fräuleins, ſobald mein Erſchrecken ſich verloren hatte.
Warum aber erſchracken Sie? fragte Otho, und was geſchah hier? Darf ich es nicht wiſſen?
Sie ſollen es wiſſen, antwortete Jönsſon. Setzen Sie ſich her zu mir, ich will Ihnen nichts verſchweigen. Und er legte Otho's Rechte in ſeine Hände und lächelte ihm freundlich zu. Sie werden nicht lachen und ſpotten über die Noth, welche mich viele Jahre lang gequält hat, ſagte er, auch nicht darüber lachen, daß es mir noch jetzt zuweilen vorkömmt, als habe das grauenvolle Ereigniß dennoch Statt gefunden, wie ich es geſehen, und die klugen Auslegungen der edlen Herren ſeien falſch.
Was es auch ſein mag, verſetzte Otho, ich werde nicht über etwas ſpotten, das den ängſtigen konnte, den ich von ganzem Herzen liebe und verehre.
Jönsſon drückte ihm dankbar die Hand, dann begann er ſeine Ge⸗ ſchichte faſt in derſelben Weiſe, wie er ſie in jener Nacht Ebba und ihren Freunden mittheilte, und mit wachſender Theilnahme hörte Otho zu, ohne durch eine Frage den Pfarrer zu unterbrechen. Von Zeit zu Zeit aber wuchs das Erſtaunen in ſeinen Mienen und ſeine Augen hefteten ſich ausdrucksvoll an die Lippen des alten Mannes. Eine dunkle Röthe bedeckte ſeine Stirn und endlich ſtützte er ſeinen Kopf in beide Hände und ſchien in Nachdenken zu verſinken. Erſt als Jönsſon erwähnte, wie er den Handſchuh im Kirchſtuhl entdeckt, der ihm beſtätigte, daß er nicht geträumt, fuhr Otho auf und fragte haſtig, wo dieſer Handſchuh ſei?
Als ein Andenken, ſagte der Pfarrer, hat ihn das Fräulein mit⸗ genommen. Sie allein zweifelte an der Wahrheit unſerer Entdeckung und auch mir drängte ſich viel Widerſtrebendes auf. All zu gewiß wußte ich, daß ich dieſe angſterfüllten Menſchen wirklich ſah, und un⸗ glaublich ſchien es mir, daß dies Alles nichts geweſen ſein ſollte, als ein Poſſenſpiel. Dennoch muß es wohl ſo ſein, fügte er leiſer hinzu, denn der Inhalt der Gruſt läßt keine andere Deutung zu.
Wer kann das wiſſen? rief Otho. Wie ſah der Handſchuh aus? War er weiß?


