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Glücklichen, für die er den Weihnachtstiſch bereitet, liebend an ſein Herz ziehen.
Aber Arel Jönsſon wurde nicht traurig, als es ſtill und einſam um ihn blieb. Die Wuth der Elemente ſchien ſich zu vermehren. Die See brüllte an den Klippen und der Sturm bog und rüttelte an dem Hauſe, als erregte der Glanz und die Luſt drinnen ſeinen tödtlichen Grimm. O! ſagte Arxel Jönsſon mit ſeiner ſanften Stimme, ich danke dir, mein Herr und Gott! daß du wiederum mich dieſen glück⸗ ſeligen Tag erleben ließeſt. Ich danke dir, Allmächtiger, für ſo viele Gnade und ſo viele Freude. O! ſegne viele, ſegne alle Menſchen, wie du mich geſegnet haſt.
In dem Augenblick wurde die Thür geöffnet und Karina, die alte taube Magd, zeigte ſich auf der Schwelle.
Komm näher! komm näher, meine liebe, treue Freundin! rief der gute Pfarrer. Ich erwartete dich, wollte dich holen. Sieh hier, gute Karin, das iſt dein. Der warme Rock wird dir gefallen und die Pelzmütze wird dich ſchützen; dazu die Schürzen und die Winterſtiefeln und der Tuch dort. Freue dich, liebe Karin, es iſt Alles dein und ſieh doch, ſieh doch— auch einen Latz für den Sonntag habe ich dir ausgeſucht.
Die alte Frau hielt die Hand feſt, welche er ihr gereicht hatte. Thränen floſſen über ihr hartes Geſicht, das ſie mit der freien Hand bedeckte. Ach, Herr! rief ſie ſchluchzend, allein, gang allein, iſt die arme Karin bei dir.
Allein! antwortete er und ſeine Augen ſchlugen ſich auf und es glühte und glänzte darin. Nein, Karin, nein! ſagte er mit ſanfter Feſtigkeit, wir ſind nicht allein, denn die ſind unter uns, die wir lieben. Sieh doch hier, ſieh den Tiſch, iſt das nicht der Platz, wo meine liebe Natta ſonſt immer am Weihnachtsabend ſaß? Hat ihre Hand nicht den Baum dort geſchmückt? Sind das nicht noch die Bänder, welche ſie daran knüpfte? Und dort, Karin, dort ſteht der Seſſel, auf dem ſie ſo gern ſaß, da ſteht das Nähkäſtchen, das ſie ſo lieb hatte.— Er legte ſeinen zitternden Finger auf den Kaſten und auf eine halb vollendete Arbeit daneben.— O, nein! fuhr er fort, Gottes Güte währet ewiglich! Ich ſehe meine liebe Natta noch immer bei mir, ich D. B. IX. Erich Randal, v. Th. Mügge. 29


