Jahrgang 
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des wilden Wetters und der tobenden See, umringt von Gefahren, die in jedem Augenblick mit Vernichtung drohten, war er unerſchrocken, denn er gehörte zu den Männern, die, je größer die Noth, um ſo energiſcher ihr Widerſtand leiſten, und um ſo entſchloſſener ſich zu helfen ſuchen. Seinen Pelzrock hatte er längſt abgeworfen, die Kälte fühlte er nicht, ſein Blut ſtrömte heiß durch alle Adern, und während er mit Heftigkeit und größter Kraft das Segel zurückriß, fielen ihm allerlei Gedanken ein, was zur Rettung geſchehen könne. Noch brannte die Laterne zu Pers Füßen, in ſeinem Reiſeſacke lagen obenauf ein paar Piſtolen, und vielleicht ließen ſich dieſe gebrauchen, um durch ihr Abfeuern einen Menſchen zur rechten Zeit aufmerkſam zu machen, im Fall das Boot in der Nähe einer der zahlloſen kleinen Inſeln getrie⸗ ben wurde, welche hinter ihnen lagen, und unmöglich weit ſein konn⸗ ten. Der Weſtſturm mußte die Schlup raſch darauf los treiben, wenn es nur gelang ſie über Waſſer zu halten, und wenn es glückte, nicht vorher zu erſtarren. Per konnte an einem guten Strand irgend einen Platz finden, eine Bucht, um zu landen, und ein Zufluchtsort, eine Hütte würde dann auch ſich entdecken laſſen. Daneben aber fiel ihm ein, mehr als einmal von dem ſchrecklichen Schickſal ſolcher verſchlagenen, umherirrenden Bootegehört zu haben, deren Mannſchaft in Sturm und Kälte Tage lang umhergeworfen, unermeßliche Leiden erduldet, bis die Männer erfroren gefunden wurden, verhungert, verſchmachtet, oder Einer noch am Leben, der ſterbend von ihren Qualen erzählte. Die Angſt zuckte durch ſeinen Kopf. Er konnte das Segel nicht bewäl tigen, es war ſteif wie ein Brett. Er blickte nach Per hin. Bei dem Glimmen der Laterne ſah er ihn die Branntweinflaſche an dem Mund, und in der Luft heulte der Sturm, ſchlug in die flackernden Segel wie mit Donnerkrachen, und ſchüttelte die Maſten, daß ſie wank⸗ ten. Die See war wild durchwühlt und im Aufruhr. Der Gang der Wellen hatte ſich durch die Sturmſtöße geändert. Statt nördlich zu rollen, wurden ſie jetzt gegen die finniſchen Küſten, oſtwärts, gejagt. Die zwiefachen Kräfte bewirkten einen Kampf der Waſſer gegen die Waſſer, welche ſich anfielen, wie hungrige Raubthiere, mit ihren weißen Zähnen die ungeheuren Leiber zerfleiſchend. Unter dem Donner der See, unter dem Krachen, mit welchem Eisſchollen und zermalmte Eis⸗