Jahrgang 
1
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ſprechen, und wenn ſeine Höflinge es nicht wagen, ihm die Wahrheit zu ſagen, ſoll er ſie von einem finniſchen Bauern hören.

Was iſt das vor uns auf der Straße? fragte er den Schlitten⸗ lenker, als er eine ſchwarze bewegliche Maſſe erkannte.

Reiſende, wie ich denke, Herr, ſagte der Bauer.

Und dort liegt das Poſthaus?

Ja, Herr, ja! Es brennt Licht darin.

Ein ſchwacher Mondſchein leuchtete in das Thal hinab und ließ in einiger Entfernung einen Schlitten erkennen, ſeitwärts aber leuch⸗ tete ein Feuer, das auf dem Herde eines Hauſes brennen mußte.

Fahr ſo ſchnell du kannſt, ſagte Otho, damit wir den Gaard zu⸗ erſt erreichen.

Der Schlitten flog pfeilſchnell den Hügel hinab, und bald war der andere Schlitten erreicht, welcher ſich mehr Zeit nahm. Auf dem Untergeſtell bemerkte Otho einen großen breiten Kaſten, unter dem Vordach ſaßen Leute, die ihre Köpfe vorſtreckten, als Otho an ihnen vorbeizukommen ſuchte.

Ihr da! ſchrie eine Stimme(nſtig hinterher, fahrt etwas lang⸗ ſamer. Ihr habt Zeit genug dazu.

Wenn man dicht am Poſthauſe iſt, erwiederte Otho, hat man am wenigſten Zeit, obenein wenn Andere denſelben Weg nehmen.

Sie ſind ein aufrichtiger Herr, lachte der Fremde, und ich will Ihnen gerne Platz machen, denn auf jeden Fall werden wir uns wiederſehen.

Wo?

Nicht etwa im Himmel, lachte der Mann. Nein, Herr, damit, denke ich, hat es noch Zeit für uns Beide. Ich werde Ihnen mit vielem Vergnügen eine glückliche Reiſe wünſchen, wenn ich beim Poſt⸗ hauſe vorbeifahre.

Wie? fragte Otho. Gibt's keine Pferde dort?

Nicht ein Pferdeſchwanz iſt ſeit drei Tagen mehr hier. Die Jäger von Nyland ſind vorgeſtern hier durchgekommen. Geſtern ſchon habe ich vergebens Vorſpann gefordert.

Otho ſtieß einen landesüblichen Fluch aus. Was iſt da anzu⸗ angen? rief er dann. Ich muß fort.

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