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gab mir ſein Wort darauf, daß wenn ich je wieder Schul⸗
den mache, er ſeine Hand von mir abzöge.
„Ich will keinen Schuldenmacher zum Sohne haben. Ein Schuldenmacher iſt ein Spitzbube“, ſagte er.
O wenn ich mir dieſe Worte meines Vaters zur War⸗ nung hätte dienen laſſen! Allein ich ließ nicht nach mit meiner Verſchwendung und ſaß bald wieder ärger in Schul⸗ den, als vorher.
Meine Verlegenheit war groß. Ich wandte mich ſchrift⸗ lich an meinen Vater. Er fragte mich einfach in ſeiner Antwort:„Ob ich einen Wortbrüchigen zum Vater haben wollte?“
Da ich mir ſonſt in keiner Weiſe zu helfen wußte, reiſte ich nach der Beſitzung meines Vaters. Aber mein Vater ließ mich nicht vor.
Ich hatte Selbſtmordgedanken.
Da erzählte mir ein alter Bedienter unſeres Hauſes — ſie hatten mich Alle ſo gern— der Rentmeiſter meines Vaters, der alte Herr Lymann hätte vor ein Paar Tagen eine bedeutende Summe Geldes eingenommen und brauche dieſelbe erſt in vier Wochen an meinen Vater abzuliefern. Mein Vater hatte hierin und in ſo manchem Andern ſeine Eigenheiten. 1
Der alte Herr Lymann— ihr Großvater, lieber Harald — war ein ehrwürdiger, frommer Greis, den alle Welt liebte und achtete. Ich liebte ihn wie einen Vater. Er that für mich gewiß das Mögliche. Aber das Geld wollte


