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„Ja“ ſagte Hans Egede„das bin ich leider Gottes geweſen. Ich muß„leider“ hinzuſetzen, denn damals gerade bin ich in mein Unglück hineingerannt. Ich war eben nichts, wie Sie richtig ſagen, als ein waghalſiger Reiter, ein toller Spieler und ein unſinniger Verſchwender. Die Welt aber klatſchte Beifall und ich ſtürzte immer wahn⸗ ſinniger vorwärts in mein Verderben. 8
Hätte ich noch meine gute Mutter gehabt, vielleicht hätte ich ihren ſanften Worten nachgegeben, vielleicht hätte ſie vermitteln können, aber ich beſaß— ſchon ſeit Jahren nur noch einen ſehr ſtrengen Vater, der mich zwar heiß liebte, aber mich nur nach ſeinen feſten, ſtarren Grundſätzen
behandelte.. 7 Mein Vater, der ja noch lebt, iſt ſehr reich. Er hatte
mir auch eine bedeutende, gewiß ausreichende Zulage aus⸗
geſetzt. Keiner der jungen Officiere konnte ſich darin mit
mir vergleichen. Aber dieſe Zulage war für meine ſchran⸗
kenloſe Verſchwendungsſucht eine Bagatelle. Ich häufte Schulden auf Schulden. Dieſelben wuchſen indeſſen mit der Zeit zu ſolcher Größe
an, daß ich meinem Vater davon Mittheilung machen mußte. 8 Er behandelte mich milder als ich gedacht hatte. Er forderte ſämmtliche Rechnungen ein, die eine enorme
Summe ausmachten und bezahlte ſie bei Heller und Pfennig, ohne mir einen Vorwurf darüber zu machen. Er ließ mir auch meine bisherige Zulage. Allein er erklärte mir und


