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Im Eise : eine grönländische Geschichte : der Jugend und dem Volke erzählt / von Ottokar Schupp
Entstehung
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Erſt ſpäter erfuhr er, daß er ſich auf einem jener Schiffe befand, die wiſſenſchaftliche Expeditionen zur Unter⸗ ſuchung des Nordens machen und die man gewöhnlich jetzt Nordpolfahrer nennt.

Daß es gerade ein ſolches Fahrzeug war und nicht ein gewöhlicher Wallfiſchfänger, wie ſie auf der Scholle noch vermuthet hatten, hätte ſein Gutes haben können, wenn Hans Egede überhaupt noch hätte gerettet werden können. Denn es waren wenigſtens zwei ausgezeichnet wiſſenſchaft⸗ lich gebildete Aerzte bei der Expedition und auch noch Andere der Herrn hatten Verſtändniß der Medicin. Aber Hans Egede war nicht mehr zu helfen. Sein Stündlein war da, ſo raſch und unvermuthet es auch gekommen war.

Der Aeltere der beiden Aerzte erklärte nach langer gründlicher Unterſuchung den mit großer Theilnahme Umſtehenden(Man nahm allgemeines Intereſſe an dem Helden der Scholle):Der Mann iſt verloren. Er erwacht vielleicht noch einmal zu kurzem Bewußtſein, aber nur um zu ſterben.

Wie der Arzt geſagt hatte, geſchah es.

Hans Egede lag in der Kajüte des Capitäns. Er war wohl aus Rückſicht auf ſeinen Stand dahin gebracht worden. Denn der vornehme Mann war an ihm ſelbſt in dieſer troſtloſen Lage nicht zu verkennen. Aber auch gewiß in Betracht der ſchönen That, die er mit dem Tode beſiegelte.

Um den Kranken ſtanden die Aerzte, noch ein anderer Naturforſcher, der Kapitän und Harald. Da ſchlug er die