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dem Manne durch Ueberanſtrengung der ganze Gebrauch ſeiner Gliedmaſſen fehlte. Er hatte mit dem Rücken den Rand des Bootes getroffen und mußte ſich ſeinen Mienen und ſeiner erbleichenden Geſichtsfarbe nach bedeutend ver⸗ letzt haben. Er konnte nur mit matter Stimme reden.
„Ich glaube, ich muß ſterben,“ ſagte er zu Harald, der ſich mit beſorgtem, ängſtlichem Geſichte über ihn beugte. „Für jeden Anderen wäre es ſchrecklich im Angeſichte der Rettung zu ſterben. Für mich nicht. Denn ich wüßte nicht, was ich mit meinem ferneren Leben hätte anfangen ſollen. So erhält es durch Gottes Fügung noch einen gewiſſen Werth. Denn ich durfte Sie, lieber Harald, retten und durfte durch mein Opfer eine alte Schuld ſühnen.
Schon die letzten Worte brachte Hans Egede nur mit Mühe hervor. Dann ſank er in Ohnmacht.
Harald hielt ihn ſchon für todt und benetzte ihn mit ſeinen Thränen. Die Matroſen dagegen, denen der Mann ſchon in der kurzen Zeit ihrer Bekanntſchaft durch ſeinen Heldenmuth theuer geworden war, ruderten auf Leben und Tod, um ihn an Bord des Schiffes zu bringen, wo ihm vielleicht noch Hilfe gebracht werden konnte.
Für Harald geſchah Alles wie im Traum. Der Schmerz um den Freund hatte ihn völlig betäubt. Er wußte ſpäter nicht, wie er auf das Schiff gekommen war.
Er ſchaute nur verwundert auf, als er unerwartet viele geſcheidte und gelehrt ausſehende Männer ſich mit Hans Cgede beſchäftigen ſah.


