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hatte er die Schiffsglocke aufgehängt und außerdem lagen dort noch zwei Böller, um nach Bedürfniß Nothſchüſſe zu thun..
Harald, der wieder ziemlich den Gebrauch ſeiner Glie⸗ der hatte, obwohl er noch ſehr blaß ausſah, brachte ſeine meiſte Zeit auf der Warte bei ſeinem Freunde zu. Doch mußte er auch oft bei mißlichem Wetter lange Tage unter Deck bleiben..
Jetzt hätte er gerne ſeine Bücher gehabt, ſelbſt wenn es der Cicero geweſen wäre. Er hatte einen wahren Heiß⸗ hunger nach Büchern. Aber es fand ſich nichts vor, als ein Band Weltgeſchichte, ein Geographiebuch und ein mathe⸗ matiſches Handbuch. Alle dieſe Werke, die ihm ſonſt zu⸗ wider geweſen waren, ſtudirte er jetzt mit einem Eifer, der ihm ſelbſt unbegreiflich war. Er hätte nie geglaubt, daß die Wiſſenſchaft ſo ſchön ſei und er ſolche Luſt daran be⸗ kommen könne.
Die Eisſcholle trieb immer weiter nach Süden und die Sonne ſchien immer wärmer. Man konnte berechnen, daß es mit der Sicherheit unſerer Freunde die längſte Zeit ge⸗ währt hatte.
Wahre Bäche geſchmolzenen Eiſes floſſen von der Scholle ins Meer. Ueberall ſickerte und tropfte es. Ganze Höh⸗ lungen und Spalten, durch die man hinunter ins Waſſer ſehen konnte, hatten ſich gebildet.
Hans Egede ſaß unter Deck, eine ſeiner letzten Cigar⸗ ren rauchend, an denen er ſchon ſeit Monaten ſparte.


