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Sein Geſicht war düſter. Denn er überlegte, daß es Zeit ſei, den Knaben die bedenkliche Lage, in der ſie ſchwebten, klar zu machen und ſann nach, ob es möglich ſei, aus den Schiffstrümmern ein Rettungsfloß zu zimmern und ob man, ehe die Scholle unterging, mit demſelben ins Meer ge⸗ langen könne.
Die Möglichkeit mußte ſehr gering ſein, denn ſein Ge⸗ ſicht zog ſich in immer dunklere Falten und ſein Auge ruhete mit großer Wehmuth auf Harald, der völlig ahnungs⸗ los ganz in ſein Geographiebuch verſunken war.
Der grönländiſche Knabe ſaß draußen auf der Warte, ſeiner Harmonika leiſe Töne entlockend, die der Wind weiter trug. Auf einmal aber warf er das Inſtrument haſtig zur Seite und drunten unter Deck hörten ſie laut die Schiffsglocke läuten.
Der lahme Grönländer hatte ein Schiff entdeckt, das mit voller Kraft auf ſie zugeſegelt kam.
Bald ſtanden Hans Egede und Harald neben dem kleinen Muſikknaben und beſtätigten freudig bewegt ſeine Ent⸗ deckung. Hoffnung und neue Lebensluſt durchſtrömte die Unglücklichen.
Vor allen Dingen hieß es, ſich dem Schiffe bemerkbar zu machen. Im Nu war die Flagge aufgehißt, die hoch im Winde flatterte. Hans Egede ſchoß einen Böller nach dem andern los und die Knaben löſten ſich ab im Läuten der Glocke.


