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ſtellen zwiſchen heute Abend und den früheren Weih⸗ nachtsabenden, die ich ſchon erlebt habe.“
„Wie freuten wir uns ſonſt immer alle auf dieſen Tag, die gute Mutter, ſelbſt der ernſte Vater, der dann jedes Mal ſo weich, ſo liebreich wurde. Welch' troſtloſes Weihnachtsfeſt habe ich Undankbarer ihnen für dieſes Jahr und vielleicht für immer bereitet!“
„Ja wenn ich die Liebe nicht wüßte, welche ſie zu mir hegen. Ich ſehe und fühle deutlich die Thränen meiner Mutter, welche ſie um meinetwillen weint. Ich ſehe das kummerbleiche Geſicht meines Vaters, der aber doch ernſt und gewiſſenhaft ſeine Pflicht thut und ganz ſowie immer ſeinen Gottesdienſt abhält. Alles lebt vor meinen Augen.
Vorhin glaubte ich in dem Sturm ſogar das Miſſionsglöck⸗ chen klingen zu hören, aber es klang, wie das Todtglöckchen.“
Hans Egede ſah mit einer gewiſſen theilnehmenden Beſorgniß auf den Knaben, aber ſeine Stimme klang rauh und hart, als er ſprach: 3
„Gebärden Sie ſich nicht ſo weibiſch, Harald! Es giebt noch härteres Schickſal, als das Ihrige und wird doch ge⸗ tragen. Sie werden wieder zurückkehren in den Schooß Ihrer Familie und noch manch frohes Weihnachtsfeſt feiern und doppelte Freude wird ſein über den verlorenen Sohn, der in doppelter Beziehung wiederkehrt. Aber ich kenne einen Vater, der hat gewiß ſeinen Sohn nicht minder warm geliebt, als Sie der Ihrige geliebt hat, aber er wird ſeinen Sohn nicht wieder ſehen und der Sohn nie


