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aufgehört hat auf feſtem Boden zu ſtehen, vielmehr man wie unſere Leidensgefährten nur von kalten Eisſchollen umgeben einſam im Weltmeer ſchwimmt, auf ungewiſſer Fluth und Sturm dahingegebener Scholle, in deren Tiefe noch immer die unheimlichen Klopfgeiſter feilen und knirſchen, ein Mann allein mit zwei hilfloſen Knaben, das ſind Lagen zum Verzweifeln, zum Wahnſinn, worunter auch das ſtärkſte Gemüth leiden muß, zumal wenn kein rechtes Vertrauen zu Gottes Hilfe da iſt und jede Stärkung von oben fehlt.
Hans Egede arbeitete ſich oft aus den dunkelen dumpfen Räumen des Cutters hervor an das Sternenlicht und wenn die Windſtille es erlaubte und der Mond und das Nordlicht glänzte, ſtand er dann lange im Freien. Aber er wurde nicht erquickt und erhoben, nur niedergeſchlagener und vereinſamter kehrte er zurück. Das entſetzliche Gefühl gänzlicher Verlaſſenheit bemächtigte ſich ſeiner jedes Mal. Da war auch nicht ein Laut, der ihn traf, wenn er in dieſe in todter, ſtarrer Schönheit daliegenden Eisgegend hineinlauſchte. Nur manchmal erſchreckten ihn geſpenſtige Töne aus dem Eiſe ſelbſt, das bald wie das Wimmern und Stöhnen eines ſterbenden Kindes lautete, bald wie das Heranſchlürfen eines nahenden Mörders. Dann aber trat wieder Grabesſtille ein.
Ihm ward zu Muthe wie einem lebendig Begrabenen. Wer hörte in dieſer weiten Fläche der Erſtarrung und des Todes ihren Rettungsruf? Wie Leichenhäupter blickten


