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aufgeſchichtet die Schiffswände vor den rauhen Nordſtürmen ſchützte und die innere Wärme beſſer zuſammenhielt, als die beſte Mauer.
Dann errichteten ſie von den übrigen Rennthierfellen und Stangen über dem Deck ein niedriges Dach, das ſie mit Waſſer tränkten, welches augenblicklich gefror und letzteres mit den Schneewänden vereinigte. Einen beſſeren Mörtel, als daraufgeſchüttetes Waſſer gab es in dieſem Eislande nicht. Auch die Schneewände ſelbſt waren durch ſolchen Eismörtel verbunden und feſt gemacht worden.
Ein beſonderes Gewicht legten ſie noch auf den Zugang zu dem Innern des Cutters. Statt Thüren, die ſtets zu viel Kälte einließen, errichteten die Grönländer durch Schnee⸗ wände wie bei ihren eignen Häuſern einen langen niedrigen gedeckten Gang, der faſt durchkrochen werden mußte.
Das Innere erleuchteten und erwärmten ſie nach ihrem heimiſchen Gebrauch mit etlichen Thranlichtern. Dieſe Thranflammen, die in Lampen von Weichſtein, der ſich im Feuer härtet, an einem Stück Asbeſt oder Steinflachs ziemlich rauchlos und hell brennen, dienen dem Grönländer zum Leuchten, zum Kochen und Heizen. Da ſie Tag und Nacht brennen, erwärmen ſie die von jedem Luftzuge ab⸗ geſchloſſenen Räume oft in dem Grade, daß es nicht aus⸗ zuhalten iſt.
Lebensmittel für den Winter waren durch das einge⸗ pöckelte und getrocknete Rennthierfleiſch genügend vorhanden. Uebrigens wurden derſelben auch noch jeden Tag mehr,


