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Noch einmal erwachte die ganze ungeheure Energie dieſes ſeltſamen Mannes. Er rief ſeine Grönländer herbei. Und nun wurde wahrhaft Uebermenſchliches geleiſtet durch Stoßen und Warben, um das Schiff los zu bekommen und freie Bahn zu gewinnen. Aber der friſche Wind brachte eine ſolche Kälte, daß ihnen das wieder gewonnene freie Waſſer unter den Händen gefror, und als ſie den Abend todtmüde hinſanken, waren ſie nicht weiter, als ſie am Morgen geweſen waren.
Man konnte ſich nicht mehr täuſchen, das Schiff ſaß feſt im Eis.
Dieſe Gewißheit, die zur widerſtandsloſen Ergebung und zur völligen Unthätigkeit verdammte, übte auf Hans Egede eine faſt betäubende Wirkung. Wenn noch ein Funke eines Hoffnungsſtrahles geleuchtet hätte, wären ſeine Geiſtes⸗ und Körperkräfte in der höchſten Spannung geblieben, aber ſo erſtarrte er in der ſtarren hoffnungsloſen Umar⸗ mung ſelbſt zu Eis.
Er, der Thätigſte, Feurigſte von Allen, der ſonſt alles leitete, führte und regierte, ließ jetzt unthätig alles ge⸗ ſchehen. Er ſaß da Tage⸗ und Wochenlang finſter brütend, nur ſeinen Kranken beobachtend, während die Grönländer unter Anführung des Utokak Anſtalten zur Ueberwinterung machten.
Sie umgaben zunächſt den ganzen Cutter mit einer mehrere Fuß dicken Mauer aus Schnee, der bereits in reichlichen Mengen zu fallen begann und in dieſer Weiſe


