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die Sonne aus dem Nebelgewölk des Himmels einige Augenblicke hervortrat, ſah er, wie weithin im Süden das klare offene Meer erglänzte und wie nur der Küſte ent⸗ lang ſich eine ſtarre Eiskante hinzog.
Hans Egede ſtieß ein lautes Hurrah aus, in das ſeine Grönländer luſtig einſtimmten. Endlich kam ja die Erlöſung aus den Umarmungen des Giſesh die ihm immer fataler zu werden anfingen.
Nur noch ein vielleicht eine halbe Meile breiter Damm von Eisſchollen trennte den Cutter von der freien Fahrt nach Süden und dort durchzudringen war keine Hexerei mehr, zumal die Schollen kleiner und handlicher wurden und das Segeln erlaubten.
Man wandte ſofort das Schiff nach Süden.
Aber o Schrecken! Kaum hatte der Cutter die Hälfte des Eisdammes zurückgelegt, als der Wind, der ſchon gegen Abend immer ſchwächer geworden war, ganz auf⸗ hörte. Die Segel fielen ſchlaff an den Raaen und Stangen herunter. Das Schiff ſtand ſtill und gehorchte nicht länger dem Steuer.
Eine ahnungsvolle, dumpfe Niedergeſchlagenheit be⸗ mächtigte ſich Aller. Es konnte in dem Augenblick nichts Entſetzlicheres geſchehen.
Hans Ggede erlitt wahre Tantalusqualen.„Eine
Mützevoll Wind“ hätte das Schiff wenigſtens aus dem verhängnißvollen Eiſe heraus in das offene Meer gebracht, wo die Gefahr eines längeren Verzugs nicht ſo augen⸗


