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rohr und ſaß nun da das Spiel der Wogen beobachtend und träumeriſch in unermeßliche Fernen hinausſchauend.
Vor ſich ſelbſt und ſeinem anklagenden Gewiſſen ent⸗ ſchuldigte er ſich, er ſähe nach ſeinem Vater aus, der heute von einer Holzexpedition zurückkehren wollte. Dieſe Holz⸗ expeditionen wiederholten ſich den Sommer öfters und währten immer mehrere Tage. Man mußte jedes Mal ziemlich weit fahren, indem die ſpärlichen Weiden und Birken erſt kräftig genug zum Fällen wurden, wenn man tiefer in die Fyords hineinkam. Die Miſſionare hatten dabei ihre rechte Arbeit. Auf die an ſich etwas trägen Grönländer war nicht viel zu rechnen. Der Holzbedarf war aber in dem entſetzlichen Winter bedeutend, für den ſpärlichen Baumwuchs ſogar faſt zu viel, ſo daß noch Kohlen von Europa hergeſchafft werden mußten.
Weiter im Norden Grönlands hatte man es bequem, indem der Polarſtrom maſſenhaft Treibholz den Küſten zuführt.
Harald war ſonſt ein thätiges, ja faſt weſentliches Mitglied dieſer Holzexpeditionen geweſen. Diesmal mußte er zur Strafe zu Haus bleiben. Sein Vater hatte ihm, weil er den folgenden Tag nach dem Seehundsfang trotz des wiederholten Verbots wiederum mit Hans Egede zu⸗ ſammengekommen war, Stubenarreſt gegeben.
So ſaß er da im ſeltſamſtem Widerſtreit der Gefühle. Sein Herz erfüllt mit jugendlicher Thatenluſt ſehnte ſich von den verleideten Büchern hinweg nach der Freiheit der


