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Theobaldens Aeltern meinten, die mancherlei, von je⸗ ner verungluͤckten Schlittenfahrt erzeugten Geruͤchte die gruͤndlichſte Widerlegung fanden.—
Die Graͤfin von Altenberg wurde von der Trauer ſattſam entſchuldigt, daß ſie ihre Theilnahme dem Feſte entzog. War ſie doch noch nicht einmal in das neuerrichtete Theater gekommen, wo aber auch freilich ihr Schmerz um die beiden Letzverſtorbenen einen neuen Stachel haͤtte erhalten muͤſſen, da dort die herbe Erinnerung an ihren Verluſt um ſo le⸗ bendiger wuͤrde geweſen ſeyn, weil ſie grade beide in der mimiſchen Kunſt die Meiſterſchaft in hohem Grade erreicht hatten. Die Graͤfin verlebte dieſen Feſttag in Thuͤrmen, wo die Baroneſſe von Gruͤnau ſeit einigen Wochen in ſehr heftigem Fieber lag und Alphonſine in Folge der allzugroßen Anſtrengung bei der Pflege der verehrten Tante, ebenfalls bettlaͤgerig geworden. Sogleich beim Eintreten in's Zimmer der Gruͤnau hoͤrte ſie ihren Namen von den Lippen der eben in heftigen Phantaſien liegenden Kranken und nahm Anſtand weiter vorwaͤrts nach dem Bette
zu gehen. Es war hoͤchſt ruͤhrend, ja erſchuͤtternd
fuͤr ſie, wie die Leidende ſich eben mit ihr unter⸗ hielt, und welche Vorwuͤrfe ſie ihr machte, daß ſie


