Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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dert, die ihm eine große Geldſumme eingebracht hatte. Der angebliche Mitwettende ſollte behauptet haben, daß die Sache unausfuͤhrbar ſey, wenn Thorn nicht auf die geliebte Braut Verzicht leiſte.

Auf ſoche Weiſe bekam ſein Unfug in den Au⸗ gen der geldliebenden Aeltern Theobaldens allerdings einen erfreulichern Anſtrich und als ſie in ihrer Toch⸗ ter und Thorns Geſellſchaft zuruͤck nach Langenhof kehrten, ſuchten ſie die Geſchichte dieſer erdichteten Wette ſo viel als moͤglich zu verbreiten und Thorns gute Spekulation damit, herauszuſtreichen. Wenn auch nur wenige ſo leichtglaͤubig hierin waren, als ſie, ſo ließ man ſie doch lieber dabei, als daß man ihnen widerſprach, weil letzteres die erwartete uͤberaus glaͤnzende Feierlichkeit gar vielleicht haͤtte hintertreiben koͤnnen. Madam Ruͤbſendorf war die einzige, deren Eitelkeit dem Vorgeben einen ernſtern Widerſpruch durch Etzaͤhlung der Umſtaͤnde entgegenzuſetzen, ver⸗ mocht haben wuͤrde. Allein dieſer wußte Thorn mit Geſchenken ſo gut beizukommen, daß ſie grade eine der thaͤtigſten Verbreiterinnen des Vorgebens wurde und nach einem Beſuche, den ſie ſelbſt der Braut und den Aeltern machte, nebſt ihrem Gemahle eine Einladung zur Hochzeit mit erhielt, wodurch, wie

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