Zu Langenhof bereitete ſich inzwiſchen Thorns Hochzeit mit Theobalden ernſtlich vor, nachdem der Braͤutigam die Schwaͤche der erzuͤrnten Aeltern der Braut durch ſeine eigene hoͤchſte Misbilligung des letzten Fehlers und die feurigſten Geluͤbde wieder fuͤr ſich gewonnen hatte. Den Vermoͤgensumſtaͤnden ſei⸗ ner Aeltern nach, war er allerdings, was man eine gute Parthie zu nennen pflegt und obſchon Theo⸗ balde den letzten Vorfall ihm noch nicht vergeſſen konnte, fuͤhlten ſich doch auch ihre Bedenken durch ſeine Verſprechungen dergeſtalt betaͤubt, daß ſie ſei⸗ nen Beſtuͤrmungen um die durch ſein Betragen al⸗ lerdings verwirkte Hand wieder nachgab. Sein Vor⸗ ſchlag die Hochzeit zu Langenhof und zwar ſo praͤch⸗ tig als moͤglich zu feiern und damit gewiſſermaſen jene unſelige Schlittenfahrt, als ein hoͤchſt unbedeu⸗ tendes Hors d'Oeuvre, als einen Scherz ohne alle Conſequenz erſcheinen zu laſſen, fand Eingang bei den Aeltern der Braut, denen, ſo erboſt ſie auch uͤber die Schlittenfahrt geweſen waren, dieſe doch jetzt um ſo laͤcherlicher erſchien, da Thorn ihnen ſolche als eine ſeltſame Wette mit einem Fremden geſchil⸗
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