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entſtellt. Fruchtlos waren alle Bemuͤhungen der her⸗
bei geholten Aerzte geweſen, und dem Vater, der die eigene Haͤrte gegen ſie, als die Urſache zu dem grau⸗ ſamen Entſchluſſe betrachtete und beweinte, der ein⸗ zige Troſt nicht vorzuenthalten, den die Sterbende ihm reichen konnte, hatte ſie noch vor dem Verſchei⸗ den darauf hingedeutet, daß nur meine Verweigerung ſie wieder zu Ehren zu bringen, ihr den Tod in die Hand gegeben habe.
Die Namen Verfuͤhrer, Giftmiſcher, Moͤrder! begleiteten mich aus dem Hauſe, trieben mich aus der Stadt und aus meinem Geburtslande fuͤr immer.
Den innern Truͤbſalen folgten die aͤuſſeren in hinreichender Zahl. Endlich nach mehreren Jahren gelangte ich doch noch in einem weit entfernten Lande zum Zwecke meines Strebens, als berufener Lehrer an heiliger Staͤtte ſtehen zu koͤnnen, wie vormals mein verewigter Vater. Aber der Unterſchied zwi⸗ ſchen meinem und ſeinem Wirken war ſo groß, als der zwiſchen meinen und ſeinen Gefuͤhlen. Verge⸗ bens pflegte mein Herz eine Zeitlang die Hoffnung die mir anvertrauete Gemeine wenigſtens zum Guten fuͤhren zu koͤnnen. Aber die kalte Moral ſprang ab von den an himmliſchen Troſt gewoͤhnten Gemuͤ⸗


