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Nein— ſprach ich— lieber den qualvollſten Unter⸗ gang, als den Verein mit einer—— So verließ ich ſie. Und ſo entſetzlich der Augenblick auch war, ſo uͤberwog der folgende Morgen ſeine Schauder doch bei Weitem. Erſt nach Anbruch des Tages in einen unruhigen Schlummer verfallen, weckte mich eine ganz ungewoͤhnliche Unruhe im Hauſe, ein eiliges Kommen und Gehen und ruͤckſichtloſes Thuͤrenwerfen. Eben hatte ich mich angekleidet, ohne zu wiſſen, was ich damit, und zu wem ich wollte, nachdem der Haus⸗ herr am Abende von mir, wie von einem Ausſaͤtzi⸗ gen, mit Abſcheu gegangen war, und ſeine Tochter das, was meine Verzweiflung ihr geſagt, wohl ſchwer⸗ lich ſchon verſchmerzt haben konnte. Da trat der, in der einzigen Nacht furchtbar alt gewordene Vater zu mir herein, mit einem Geſicht, vor dem mir noch ſchaudert, wenn ich daran denke. Schlange— rief er— die ich an meinem Buſen erzog, komm jetzt, und ſiehe dein Werk!
Und ſo faßte ſeine heftig zitternde Hand mich beim Arme und fuͤhrte mich vor das Bette, in wel⸗ chem Corinna's todter Leichnam lag. Durch die Lei⸗ den, welche das zu ſich genommene Gift ihr bereitet, war ihr Geſicht auf das Furchtbarſte verzogen und


