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ſchon in die Thuͤre des als den Verführer meiner Braut Geſchilderten. Erſchrocken vor meiner Wuth, ermannt er ſich augenſcheinlich wieder an meiner Be⸗ ſchuldigung der Verfuͤhrung Corinna's. Briefe von ihr, mir vorgelegt, werfen beinahe alle Schuld auf ſie allein. Zugleich deuten ſie an, daß er nicht der einzige ihrer Guͤnſtlinge geweſen und daß durch die Wirthſchafterin, unter dem Schutze der Scheinheilig⸗ keit, mit der ſie Corinna's Vater hintergangen, die Ungluͤckliche dem tiefſten ſittlichen Verderben zuge⸗ fuͤhrt worden.
Noch mehr ſo recht in der Mitte meines We⸗ fens vernichtet, als ich das Haus meines Wohlthaͤ⸗ ters verlaſſen hatte, kehrte ich nunmehr dahin zuruͤck, Hier ging inzwiſchen auch Alles wider Erwarten Co⸗ rinng's und der ſchaͤndlichen Rathgeberin. Durch die ſo ganz verfehlte Hoffnung auf den Eindruck ſei⸗ ner frohen Nachricht, war der Hausherr zum erſten Male auf einen Verdacht gerathen, zu dem ihn die anſcheinende Froͤmmigkeit der Wirthſchafterin bisher nicht hatte kommen laſſen. In dieſem Verdachte wurde er durch die mit ſeiner Tochter vorgegangene koͤrperliche Veraͤnderung, die er nun ploͤtzlich wahr⸗ nimmt, beſtaͤrkt. Sein ganz ungewohnter ſtrenger


