Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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gen. Verſprich mir das und du ſollſt erfahren, was mich zu Boden druͤckt.

Wie haͤtte ich der armen, wahrhaft gemarterten Braut dieſes nicht ſogleich zuſagen ſollen? Statt aber nunmehr zu ſprechen, wankte ſie aus dem Zim⸗ mer, mir, der ich nachwollte, zuruͤckzubleiben winkend.

Meines Erachtens gab es keine Erklaͤrung aller dieſer Umſtaͤnde, als einen Wahnſinn, in den Co⸗ rinna ploͤtzlich verfallen war. Zu dieſer gewis wenig troͤſtlichen Vorſtellung gelangte ich nach einer Vier⸗ telſtunde des peinlichſten Nachdenkens. Da ging die Thuͤr auf, durch welche ſie verſchwunden war, aber ſtatt der Zuruͤckerwarteten trat die Wirthſchafterin herein, beſtand in Corinna's Namen, auf meiner Ver⸗ zeihung alles deſſen was ich hoͤren wuͤrde, und als ich ſolche zugeſagt hatte, erfuhr ich, nach tauſend, mich immer auf grauſamere Folter bringenden Ent⸗ ſchuldigungen, daß einer meiner Bekannten, den ſie mir nannte, Corinna's Vertrauen gemisbraucht haͤtte, und ſie ihrer Entbindung in wenigen Wochen ent⸗ gegenſaͤhe. Die Reiſe in's Bad hatte einen Schleier daruͤber werfen ſollen.

Hier wurde die Wirthſchafterin zum Hausherrn

gerufen und ich, meiner ſelbſt nicht bewuſt, trete 13