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diſchen Univerſitaͤt betrieben werden. Die Folgen un⸗ ſeres Vergehens konnten daher hoͤchſt erſchuͤtternd auf unſere Lage und meinen Ruf einwirken. Auch Corin⸗ nen quaͤlte der Gedanke Tag und Nacht. Mit wahr⸗ hafter Inbrunſt dankte ſie dem Himmel, als die Ge⸗ fahr voruͤber war.
Waͤhrend meiner einjaͤhrigen Abweſenheit im Aus⸗ lande hatte Corinna's Vater, ſeiner guͤnſtigen Stellung nach, meinen und ſeiner Tochter Vortheil dergeſtalt wahrzunehmen gewußt, daß ich auf die baldigſte Ver⸗ ſorgung rechnen durfte, als ein Hindernis von andeter Seite, ein, meines Erachtens, ganz unuͤberſteigliches Hindernis ſich einſtellte. Seit einiger Zeit ſchon hatte fortdauernde Kraͤnklichkeit die Roſen von den Wangen meiner Braut hinweg geſcheucht. Der Arzt ſetzte ſeine Hoffnung auf einen ziemlich entfernten Geſundbrun⸗ nen. Die mir bevorſtehende Pruͤfung und die Schritte, welche ich wegen einer meinetwegen offengelaſſenen Stelle zu thun hatte, die ich nunmehr bis zu erfol⸗ gender Beſetzung verwalten ſollte, traten meiner Be⸗ gleitung der Kranken in den Weg. Ganz in der Stille war es jedoch ihrem Vater, dem die Tochter ſehr am Herzen lag, vermoͤge ſeines Einfluſſes, ge⸗
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