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immer gluͤhender emporflutenden Leidenſchaft. Ihr Vater kam dahinter. Noch am naͤmlichen Abende mußte ich, mit der Androhung ſeines Fluches, wenn ich nicht jedes fernere Beſtreben nach ſeiner Tochter aufgaͤbe aus dem Hauſe, auf die Univerſitaͤt. Aber dieſer Entſchluß konnte vor der Schwaͤche ſeines Her⸗ zens ſo wenig beſtehen, daß ſchon vier Wochen ſpaͤter einmal Abends ein Wagen vor meiner Studentenwoh⸗ nung hielt. Er ſelbſt war es, der mir die Tochter zu⸗ fuͤhrte und ſein beſonderes Gluͤck in der Ruͤckſichtloſig⸗ keit zu finden ſchien, mit der ſie das ihrige in meinen Armen ſuchte.
Waͤhrend des dreijaͤhrigen akademiſchen Lebens hatte ich mit Huͤlfe des ernſtlichſten Studiums, Zeit genug, von dem Rauſche zuruͤckzukommen. Bei Corin⸗ nen war das jedoch nicht der Fall. Und da inzwiſchen die alte Wirthſchafterin mit Tode abgegangen und die an ihre Stelle getretene unſerm Vereine weit weniger als die vorige beſchwerlich fiel, ſo konnte, wegen Co⸗ rinnens heftiger Leidenſchaft, die Verirrung kaum feh⸗ len, deren wir unterlagen.
unſer eheliches Band ſollte natuͤrlich nicht eher, als nach meiner Erlangung einer Predigerſtelle eintre⸗ ten, zuvor aber noch mein Studium auf einer auslaͤn⸗


