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ihnen Schadloshaltung fuͤr den Haß fand, mit dem meine Wohlthaͤter mich immer nachdruͤcklicher ver⸗ folgten.
Der bald hintereinander eingetretene Tod der letz⸗ tern aͤnderte Alles. Statt erwarteter Reichthuͤmer fand man eine gaͤnzliche Zerruͤttung ihrer Vermoͤ⸗ gensumſtaͤnde. Man brachte die Kinder unter, ſo gut es gehen wollte und mir fiel nunmehr, auf der Lehrer Vorſprache, vielleicht das guͤnſtigſte Loos von allen. Ein angeſehener Mann nahm mich in ſein Haus und ſorgte mit groͤßter Sorgfalt fuͤr meine geiſtige Ausbildung. Seine Wirthſchafterin intereſ⸗ ſirte ſich beſonders fuͤr mein Fortkommen. Bei Leb⸗ zeiten meines Vaters, auf demſelben Gute als Aus⸗ geberin, wo er Prediger war, konnte ſie nicht auf⸗ hoͤren von ſeiner Liebe und Guͤte und der unglaub⸗ lichen Geduld im Ertagen einer Menge von Leiden zu ſprechen. Am ergreifendſten ſchilderte ſie ſeinen Tod. Als Beſchuͤtzer einer huͤlfloſen Familie des Orts, war er das Opfer roher Krieger und drei Tage lang vermißt, endlich in einem Keller aufgefunden worden, als ſeine Wunden ihm nur noch eine ein⸗ zige Lebensſtunde uͤbrig gelaſſen hatten. Nach mir, ſeinem Sohne, war ſein einziges Sehnen geweſen.


