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hielt mit den kleinen Geſchenken, welche mich ohne⸗ hin weit ſparſamer als die Andern trafen, jederzeit eine finſtre Miene zur Zugabe.
Allmaͤhlich kam ich hinter das Geheimnis eines mich ſo druͤckenden Unterſchieds. Es war eine Wohl⸗ that, die mir mit der Auferziehung in dieſem Hauſe erzeigt wurde. Der Krieg hatte meine Geburtsge⸗ gend verheert, und mich um das Leben meines Va⸗ ters, eines Landgeiſtlichen gebracht. Die wohlhaben⸗ don Leute, unter deren Kindern ich aufwuchs, waren in allen oͤffentlichen Blaͤttern geprieſen worden, daß ſie ſich, bei ihrer zahlreichen Familie, einer ungluͤckli⸗ chen Waiſe ſo uneigennuͤtzig und chriſtlich angenom⸗ men. Durch ſie ſelbſt mußte ich letzteres in der Folge haͤufig genug und nie ohne den Zuſatz hoͤren, wie wenig ich mich des Unglaublichen, welches man an mir thue, wuͤrdig erzeige. Bald gereichte auch der Fleiß, den man mir in der Schule vor den andern Kindern nachruͤhmte, zur beſondern Beſchwerde fuͤr mich. Aeltern und Kinder behaupteten, daß ich die Gunſt der Lehrer durch Heuchelei zu erſchleichen wiſſe und ich, an Ungerechtigkeiten ſeit den erſten Jahren meines Lebens gewoͤhnt, ſuchte mein Heil um ſo ernſtlicher in den Wiſſenſchaften, da ich einzig in


