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wohl der Schlaf ſeinem Gaſte fuͤr jetzt das Er⸗ wuͤnſchteſte ſeyn moͤchte.
Mit Artigkeit gab der Muſiker zu erkennen, er habe ohnſtreitig ſchon jetzt in ſo ſpaͤter Stunde der Langmuth ſeines hochgeachteten Wirthes zu viel zuge⸗ muthet, da er aber zugleich merken ließ, daß ihn be⸗ reits ſeit einiger Zeit der Nachtſchlaf gaͤnzlich fliehe, und er nur die Mittagsſtunden dazu anwende, ſo erbot ſich Altenberg, wie er ſagte, ihm um ſo lieber noch Geſellſchaft zu leiſten, weil er dasmal ebenfalls zum Schlafengehen ſich noch viel zu aufgeregt fuͤhlte.
Bei der Wilffaͤhrigkeit des zuverlaͤſſig hoͤchſt un⸗ gluͤcklichen Mannes auf alle ihm vorgelegte Fragen mit anſcheinender Offenheit zu antworten, gkaubte der Graf ziemlich bald ſeine Rede auf die Erkundignng nach den Schickſalen bringen zu koͤnnen, welche ihn in einem, den Jahren nach noch ſo friſchem Leben, ſchon um alle Hoffnung gebracht zu haben ſchienen.
Feuerberg ſprach hierauf: Es wuͤrde uns beiden zu langweilig werden, wollte ich die Darſtellung mei⸗ ner Lebensereigniſſe uͤberall in's Umſtaͤndliche verfol⸗ gen. Die Schilderung der Hauptmomente wird hin⸗ reichen, ihnen darin die Wurzeln meiner jetzigen An⸗ ſichten zur Anſchauung zu bringen.


