Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Die Stirne voll ſchwerer, druͤckender Gedanken, trat einsmals gegen Abend der Amerikaner in den Schloßgarten zu Langenhof, die Beſitzerin aufzuſuchen, welche dahin ſollte gegangen ſeyn. Die verkuͤnſtelte An⸗ lage des Gartens widerſtrebte ſeinem graden, einfachen Sinne. Jeder geſunden Natur eine freie Entwicke⸗ lung wuͤnſchend, jammerten ihn die kraftvollen Straͤu⸗ cher und Baͤume, welche die Gaͤrtnerſcheere ihrer ſchoͤn⸗ ſten Bewegung beraubt und zu nichtsſagenden Waͤn⸗ den umgeſtaltet hatte. Gleichwohl verkannte er nicht, daß die Umſtaͤnde, unter denen dieſe Schoͤpfung her⸗ vorgeſtiegen war, der Sache ſehr das Wort redeten und daß durch die Wiederbelebung des alten Gar⸗ tens, etwas Beſſeres geſchehen, als wenn damals der verſtorbene Langenhof mit Aufopferung alles noch Vorhandenen etwas Neues haͤtte erſchaffen wollen.

Dieſes Reſullat ſeiner Betrachtung ſchien ihm den langſamen, ſchweren Schritt zu befluͤgeln. Als er den Mittelgang durchwandelt und die Graͤfin nicht gefunden, fragte er einen Arbeiter, wohin er ſich wohl nach ihr zu wenden haͤtte. Da trat ſie eben zur Feldthuͤre wieder herein. Freundlich, aber nicht hei⸗