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andere Gedanken. Vei der unbezwinglichen Leidenſchaft fuͤr ſie, welche daraus hervorleuchtete, waren dem ſchwer beleidigten Gatten doch auch einige Vorwuͤrfe entſchluͤpft, welche ſie anderes Sinnes machten.
Nein!— rief ſie aus.— Da er ſolch einen Ton ſich erlauben kann, ſo leiſte ich feierlich auf den Titel einer Staatsraͤthin Verzicht, heiße kuͤnftig Madam Aldenheim ſchlechtweg und betrete ſeine Schwelle nie wieder.
Ihr Geliebter kam dazu und nun erſt ging Tipal⸗ do's Verdruß recht an. Denn nachdem ſie ihren fruͤ⸗ hern Entſchluß, zurüͤckzukehren, als die grauſamſte Ent⸗ ſagung geſchildert hatte, ſtimmte ſie in Aldenheims Verſicherung der unmöglichkeit des Aufgebens ihres Vereins auf das Heftigſte ein. Da nun einmal die Sache alſo ſtand, war Tipaldo wenigſtens dadurch eini⸗ germaſen zufrieden geſtellt, daß der verlaſſene Ehemann, ſeinem Rathe gemaͤs, um feurige Kohlen auf ihr Haupt zu ſammeln, ihr die vollkommene Verzeihung, ſogar auf den Falz zugeſtand, wenn ſeine Einladung zur Ruͤckkehr vergebens ſeyn ſollte.
So konnte doch eine gerichtliche Verfolgung nicht wohl eintreten. 3


