Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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Am dritten Tage nach der letzten Gartenerleuch⸗ tung zu Langenhof konnte die Baroneſſe wieder ein wenig auſſer dem Bette bleiben. Aber das volle Be⸗ wuſtſeyn zu dem ſie zuruͤckgelangt war, wollte ihr auch keinen Troſt gewaͤhren. Die hoͤchſte Unzufriedenheit mit den Ereigniſſen ward ihr durch die hoͤchſte Un⸗ zufriedenheit mit ſich ſelbſt unertraͤglich. Eine Haupt⸗ urſache zu der letztern war ihr Verfahren an Al⸗ phonſinen und die wahrhafte Verwahrloſung, deren ſie ſich gegen die Treffliche ſchuldig fuͤhlte, zumal bei dem Gedanken an Eulaliens Betragen zu Langenhof, von dem ſie am letzten fuͤr ſie ſo ſchrecklich enden⸗ den, dortigen Abende erfahren hatte.

Eben durch dieſen Gedanken auf das tiefſte nie⸗ dergeſchmettert, meldete man ihr das Liebespaar, von deſſen gerichtlicher Ausſage in Anſehung des Man⸗ nes im Mantel ſie gehoͤrt hatte. In Hoffnung mit ſcharfſinnigen Fragen den Leuten das Geſtaͤndnis ab⸗ zulocken, daß ſie durch die eigene Einbildungskraft konnten getaͤuſcht worden ſeyn, hatte ſie ſelbſt mit ihnen zu ſprechen gewuͤnſcht. Vergebens; beide er⸗ klaͤrten ſich noch immer zur Ablegung des furchtbar⸗