Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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kleiden, welcher von ihrem jetzigen Geliebteu unbe⸗ ſchraͤnkte Vollmacht zu Ausfechtung des boͤſen Strei⸗ tes, freilich unter der Vorausſetzung erhalten hatte, daß er die Gerechtigkeit ſeiner Anſpruͤche auf die ge⸗ raubte Ehefrau bei den Verhandlungen nie aus den Augen verlieren wuͤrde.

Ehe Tipaldo die Reiſe antrat, brachte er auch noch eine gute Ausgleichung wegen des ſtreitigen Quartiers zu Stande. Wie uͤberhaupt in dieſer An⸗ gelegenheit, hatte Aldenheim ſich mit dem Ermiethen der neuen Wohnung ebenfalls uͤbereilt. Seine jetzige reichte, wenn auch eine Frau hinzukam, voͤllig fuͤr ſein Beduͤrfnis hin und der Wirth derſelben, dem er von der vorhabenden Veraͤnderung zu ſpaͤt geſagt, wollte ihn der Verbindlichkeit durch einen Vertrag nicht entlaſſen, der ihn noch mehrere Jahre an das vorige Haus feſſelte. So raͤumte denn Madam Marbach der Staatsraͤthin fuͤr jetzt ein Zimmer von ihrer eignen Wohnung ein und hiermit zugleich das Hindernis gegen Thorns Einziehen hinweg, wel⸗ ches dieſer, der erſte Ermiether des von dem Vi⸗ comte verlaſſenen Quartiers, ohnehin nicht anerken⸗ nen wollte.