Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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glaubte aus ihrem Geſichte, und den, wie es ſchien, ihr ſehr gelaͤufigen Anſtrengungen der Blicke, auf ein Weſen ſchließen zu muͤſſen, das den Mann, den es verlaſſen, auch ſchwerlich hatte begluͤcken koͤnnen, und daß hierdurch das Unheil, welches ſein lieber Al⸗ denheim an ihm peruͤbt, anſehnlich vermindert wuͤrde. Dazu war es gewis mehr von der koketten Frau, als von Aldenheim ausgegangen. Allerdings erwar⸗ tete er auch fuͤr dieſen kein Heil durch die Frau. Von anderer Seite betrachtet, war ihm das ſogar lieb. Denn ſo durfte er vielleicht hoffen, ihn kuͤnftig ganz von ihr befreit zu ſehen, was ihm als das Beſte fuͤr den jungen Mann erſchien, wenn es nicht viel⸗ leicht gar gelang, das getrennte Paar wieder zu ver⸗ einigen, was ihm das Allerbeſte duͤnkte. Aldenheims Leidenſchaft gab hierzu freilich ſeine Stimme noch nicht. Die Entflohene aber ſchwankte auffallend zwi⸗ ſchen ihm und dem verlaſſenen Gatten. Das erhellte beſonders aus den Worten, welche ſie zuletzt noch mit Tipaldo allein redete. Offenbar war in ihr weit mehr ein Streben nach baldigſter Wiederbefeſtigung ihrer erſchuͤtterten Exiſtenz, als Liebe zu Aldenheim. Sie ſuchte ſolche nur unter den Titel eines grauſa⸗ men Gebots fruͤherer Pflicht gegen Tipaldo zu ver⸗