Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
Entstehung
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ther ihr verſchafftet, das gegebene Wort nicht, weil ſie euch damit zu aͤrgern glaubt und ſchreit dann, die Kleinigkeit ihrer fruͤhern Zuſage ganz vergeſſend, druͤber auf, daß man ihr das Schalten im eigenen Hauſe verwehren wolle. Und weil ſie auch euch zu⸗ frieden weiß mit meiner geringen Arbeit, ſo moͤchte ſie aus meiner Halsſtarrigkeit gern den Vortheil zie⸗ hen, mich euch zu nehmen. Das aber ſoll ihr nicht gelingen. Um dieſen Preis gebe ich jene Halsſtarrig⸗ keit auf und laſſe mir einen andern Anzug gefallen. Nur ganz geringe und hoͤchſt einfach laßt ihn ſeyn, darum bitte ich..

Als Tipaldo ihm dafuͤr freundlich die Hand ge⸗ druͤckt hatte, beſprachen ſie noch das Naͤhere der neuen Kleidung. Einen Rock verſchmaͤhte Bromberger durchaus, zumal im Sommer und da Tipaldo, der mit ihm ohngefaͤhr von Einer Statur war, grade ein Hauswams und Beinkleider uͤbrig hatte, wovon ihm die grobe Beſchaffenheit des aus Misverſtaͤndnis vom Schneider gewaͤhlten Tuches zum eigenen Ge⸗ brauche nicht angeſtanden, ſo machte ſich die Sache von ſelbſt. Vergebens aber verlangte der Mahler, daß ſein Farbenreiber in dieſer verbeſſerten Geſtalt bei ihm am Tiſche miteſſen ſolle.