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gentage im Wirthshauſe, den Plan gefaßt hatte, mir, wenn bei naͤherer Bekanntſchaft ſich in meiner moraliſchen Natur kein Hinder⸗ nis gefunden, die Hand ihres Lieblings ein⸗
mal kuͤnftig zuzuwenden. Der fluchwuͤrdige
Gedanke, wie ſie ihn jetzt ſelbſt nannte, das ſchoͤne Kind in einen Harem zu verkaufen, war ihr nie in den Sinn gekommen. Ein feſtes Band aber zwiſchen mir und, Lesbien abzuſchlieſſen, ſagte ſte, ſey damals aus einer Menge von Gruͤnden nicht angegangen. Er⸗ ſtens haͤtte ſie ja noch gar nicht gewuſt, ob die Verhaͤltniſſe, in denen das Kind geboren war, ſich mit meiner Neigung zu ihr vertruͤ⸗ gen, und ob des Maͤdchens Verwandte mit dieſer Ehe zufrieden ſeyn wuͤrden. Ferner haͤtte nothwendig Lesbien zuvor die Wahl zwi⸗ ſchen mehrern Maͤnnern freiſtehen muͤſſen. Waͤre ſie dann noch mir vor allen Andern zu⸗ gethan geblieben, ſo wuͤrde das die beſte Pro⸗ be der Aechtheit ihrer Liebe geweſen feyn.


