Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1807) Der Grundsatz
Entstehung
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dazu huſtete, und ſie anlachte. Der Onkel und die Tante ſahen hierauf Malchen ebenfalls an, und ſie haͤtte vor lauter Angſt vergehen moͤgen, da Karl ſagte: Wie roth ſie gleich wird, wenn man den Diakonus erwaͤhnt! Ja verſchweige nur mir ſolche Dinge; ich merke ſie doch!

„Ha ha ha ha!“ lachte der Onkel recht aus Herzensgrunde.„Es iſt ein Blitzjunge. Das⸗ mal waͤre ich nicht von ſelber darauf verfallen. Sie that ja heute fruͤh, wie er da war, gar nicht ſo. Aber Du haſt recht Karl, Du haſt wahr⸗ haftig Recht!“

Ich begreife nicht. Malchen, ſagte die Tante, warum Du es laͤugnen willſt. Es iſt eine annehm⸗ liche Partie, und keine die aus einer albernen, ſo⸗ genannten Liebe entſteht. Du ſiehſt ein, daß Du gut verſorgt wirſt, und ich freue mich, Malchen, daß Du ſchon jetzt ſo vernuͤnftig denken lernſt. In Deinen Jahren, zu meiner Schande geſtehe ich's, war ich noch nicht voͤllig bis dahin.

Das drei und zwanzigſte Kapitel.

Das Einzige, fing Karl wieder an, wuͤnſchte ich denn doch: daß ſich Malchen nicht allzu ſehr gegen den Diakonus verriethe. Ich meine, daß ſie nicht auf das erſte Wort gleich die Einwilli⸗