26 Deinem Kopfe machen. Aber wie fange ich es an?“
Als ob ein Maͤdchen ſich nicht beſſer auf ſol⸗ che Streiche verſtaͤnde!... Er will naͤchſtens wiederkommen: ſagte er nicht ſo?
Leider!
„Leider? Das iſt ja recht gut; deſto eher wer⸗ den wir ihn los. Warte nur, ſchon heute will ich Dich vexiren, heute uͤber Tiſche, daß Du's weißt!“
Wenn ich mich nur nicht verrathe!
„Dafuͤr ſtehe ich,“ ſagte Karl lachend.„Ich weiß ja wohl, hm! hm!—“ Wir duͤrfen uns auch weiter kein Gewiſſen daraus machen; denn wenn Leute ſo verkehrte Begriffe vom Heirathen haben, wie der Onkel und die Tante, ſo muß man alles dagegen anwenden, damit nur kein
uugluͤck herauskommnt.“— Malchen fand das ſo uͤb eraus wahr, daß ſie gar keinen Skrupel mehr daruͤber zu haben ſchien.
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Das zwei und zwanzigſte Kapitel.
Bei dem allen wurde Malchens Geſicht uͤber Ti⸗ ſche wie die pure, helle Gluth, als Karl ein Woͤrtchen vom neuen Djakonus fallen ließ, und


