Du, der ſo freundlich dort auf uns herniederſchaut, Du, der aus Liebe ſtarb, uns Alle zu begluͤcken, Der dieſes Kleinod jetzt, das einſt dein Blut bethaut, Der treuen Magd verliehn, ihr Hochzeitsfeſt zu ſchmuͤcken, Hier kniet vor deinem Thron, o Herr, die freud'ge Braut, Noch darf ſie rein und frei in's Angeſicht dir blicken; So nimm ſie freundlich denn mit ihm, den ſie erkohr, Zu deinem ſel'gen Reich, du Gott der Lieb empor!
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Sie rufts; dann tritt ſie fromm dem Erzbiſchof entgegen; Sie neigt ſich ihm und ſpricht mit holdem Ton: Ehrwuͤrd'ger Greis, ſo ſpend' uns denn den Segen,
So ſey dein bindend Wort jetzt unſrer Liebe Lohn. Wohl mag jetzt Hand in Hand einmuͤth'ge Treue legen, Da Trug und wilder Haß vor Gottes Licht entflohn. So gruͤße freudig denn des Heiles erſte Stunde
Für uns und fuͤr dies Volk ein Schwur aus treuem Munde.


