Teil eines Werkes 
2. Band, 10.-20. Gesang (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

34.

So ruft er aus und ſtreift das Bußgewand b Von ſeinen Schultern ab und wirft's zur Erde nieder; uUnd freudig nimmt er dann den Panzer von der Wand Und ſchmuͤckt mit ehrnem Kleid die kraͤft'gen Heldenglieder.

Schon glaͤnzen Art und Schwert in ſeiner alten Hand, Schon haͤngt der ſtaub'ge Schild an ſeinem Arme wieder,

und freundlich ſpricht er jetzt, als er die Taub' erblickt, Die ſich im roſt'gen Helm verſchuͤchtert niederdruͤckt:

38.

Dich pfleot' ich ſtets zu traͤnken und zu ſpeiſen

I In meiner Einſamkeit, du frommes, kleines Thier.

4 Jetzt raub' ich dir dein Neſt; dein Herr muß weiter reiſen

Und laͤßt das ganze Haus zum Erbe dir dafuͤr.

4 Gar friedlich wohnteſt du in deiner Huͤtt' aus Eiſen, Bald pocht mit blut'ger Hand der Krieg an ihre Thuͤr.

Er ſpricht's und traͤgt das Neſt zum kleinen Betaltare

Und druͤckt den ſchweren Helm auf ſeine grauen Haare.

2