Es iſt umſonſt! ſo klagt der muͤde Held, Wo ſoll ich jetzt verziehn und welchen Pfad beſchreiten? O wehe mir! wie iſt die weite Welt
So graͤnzenlos, wie viele Wege leiten
Durch ihre Fernen hin! Wie darf ich eine Bahn Aus tauſenden verſchmaͤhn, aus tauſend eine waͤhlen! Kann ich auf jeder nicht das dunkle Ziel verfehlen, Auf jeder nicht vielleicht dem Ziele nahn?
7. Ach, daß ich jetzt ſo weit von dir geſchieden Und doch, du holdes Bild, vielleicht ſo nah dir bin! Wo weilſt du jetzt? Wo trug dein Loos dich hin? Biſt du ſchon dort? Umfangt dich noch hienieden, Weh mir, ein fernes Land? Ach, hat durch dieſen Wald 1 Dein Fuß nicht auch vielleicht dich irr' umhergetragen?
Erſcholl nicht auch vielleicht in deinen lauten Klagen Des Freundes Name hier, wo jetzt der deine ſchallt?


