5⁴⁴ Caͤcilie.
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Denn viel verflochten ſchlingt ſich um das holde Bild Ein Kranz von Blumen her und jungen Fruͤhlingsſproſſen. Hier iſt die Bluͤthe noch vom gruͤnen Rand umhuͤllt, Dort kaum hervorgekeimt, dort glaͤnzend aufgeſchoſſen. Mit hellem Thau iſt jeder Kelch erfuͤllt Und jeder friſch und ſuͤß vom eignen Duft umfloſſen, Und durch die Bluͤthen ſchmiegt, bald hell u. dunkel bald, Das zarte Laub ſich hin in wechſelnder Geſtalt.
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Auch fliegen leiſ' u. leicht mit tauſendfarb'gen Schwingen Viel Voͤglein um den Kranz und huͤpfen durch das Gruͤn. Sie flattern hin und her, man hoͤrt ſie lieblich ſingen Und fuͤhlt ein leiſes Wehn, wenn ſie voruͤber ziehn. Und manche Bluͤthe bebt von bunten Schmetterlingen, Die naſchend bald ſich nahn und luſtig bald entfliehn; Und wenn ſie in den Schooß der Blume ſtill ſich neigen, Scheint aus dem ſchoͤnen Kelch ein ſchoͤnrer noch zu ſteigen.


