Caͤcilie.
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Doch wie, je reichlicher die bunte Bluͤthe ſprießt, Die Zweige tiefer ſtets in's Gruͤn herniederhangen, So traͤgt auch ſie den Glanz, der ſie umfließt, Demuͤthig, ſtill und ohne ſtolzes Prangen.
Ein lichter Kreis, wo Stern an Stern ſich ſchließt, Scheint wie ein goldner Reif das Bildniß zu umfangen, und feierlich bewegt mit immer gleichem Tanz
Sich um das ſtille Bild der hellgeſtirnte Kranz⸗
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Doch ploͤtzlich wird ein wunderbares Leben In jeder Form erzitternd aufgeregt, Der Athem weht, die raſchen Pulſe beben, Die Farben wandeln ſich, das Herz im Buſen ſchlaͤgt, Die Harfe klingt, die Engel nahn und ſchweben, Die Wolke ſchwimmt empor vom leiſen Hauch bewegt, Und unter Chorgeſang und hellem Saitenſchalle Zerrinnt das holde Bild in hochgewoͤlbter Halle.


