Die Laͤnder, wo der Froſt die Fluthen ewig bindet, Und wo ſein flammend Neſt der edle Phoͤnir baut, Wo ſich der Atlas thuͤrmt, wo ſich der Ganges windet Und wie im Oſt die Nacht, der Tag im Weſten graut, Wo nie die Sonn' erſcheint und wo ſie nimmer ſchwindet, und vo ſie ſchraͤg empor und ſenkrecht niederſchaut, Was Strom, Gebirg und Meer und weite Wuͤſten trennen, Das ließ im engen Raum ſich hier vereint erkennen.
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Sie ſahn auch jenes Land, wo einſt, in bittrer Pein, Der Sohn des Herrn fuͤr uns den Kreuzestod erlitten. Wohl iſt das heil'ge Grab demuͤthig, arm und klein, Doch mancher Pilger kommt zu ihm herangeſchritten Und will vom Himmel dort ſich Gnad und Heil erbitten Und am geweihten Ort ſein ſuͤndlich Thun bereun:
Doch wehrt mit frecher Hand der Heiden wilde Rotte Dem Volk der Glaͤubigen die Bahn zu ſeinem Gotte.


