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E. Chr. v. Kleist's Gedichte
Entstehung
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V

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Er oft durchwacht, an nichts, als ſeine Pflicht,. Und ſeinen kuͤnft'gen Ruhm. Sein Leben hat

Ein Jeder gegen ſeines Landes Wohl

Und gegen ſeinen Ruhm verrechnet. Wird

Von Helden was geredt, horcht jeder auf,

Und glaubt, es geh' ihn an! Mehr Zuver⸗ ſicht!

Mehr Zuverſicht zu uns, o Ciſſides!

Von Schande ſprich uns nicht, von Feigheit nicht!

Bis auf den letzten Mann wird ſich dein

Volk Vertheidigen; und hat die Schickung mich Zum letzten auserſehn, ſo fecht' ich noch, Bis mit dem Blut mein Leben von mir fleußt.

Der Feldherr ſprach,Mißtrauen hat mich nie,

Auch nicht ein Schatten, gegen euren Muth, Ihr Bruͤder, eingenommen; ich bin ſtolz, Daß ſolch ein Heer mir anvertrauet ward. Gefahr erhoͤhet unſern Muth, und Schmerz Erhitzet unſre Rach', und unſer Tod Verbuͤrget uns Unſterblichkeit; denn bald Wird unſrer Thaten letzte das Geruͤcht Auf ewegen Fittigen von einem Pol